Stellen wir nun die Frage, was wohl den meisten Einwohnern, aus meiner Sicht, also aus der eines pensionierten Betriebswirtes, genutzt hätte? Vor einigen Jahren haben die Landwirte unsere beiden Dörfer und ihrer Vorwerke diese Frage schon beantwortet. Kann sich wirklich keiner erinnern? Die Antwort wurde erstmals laut gestellt, als die Viehwirte vor einiger Zeit mit dem “Schwert des Damokeles BSE” zu kämpfen hatten. Sie behaupteten ernstlich, das eine naturnahe landwirtschaftliche Produktion am ehesten ihrem Existenzkampf unterstützen kann. Ihre Vorschlag hiess: Energiegewinnung aus erneuerbaren Rohstoffen. Hey, klingt das nicht irgendwie bekannt? Lesen wir das nicht ständig in der Presse und wird das nicht fast täglich im TV publiziert? Wird dies nicht auch von EU, Bund, Ländern und Landkreis finanziell gefördert und unterstützt? Wurden nicht schon Gemeinden wie beispielsweise Jühnde (S-H) u.a. bekannt, die ihren gesamten Energiebedarf aus eigener Erzeugung mittels erneuerbaren Energieträger bestreiten. Geht das nicht auch in O-N? Zumindest gibt es eine grössere Privatinitiative im Tal der Stockacher Aach. Reicht das schon für ein Feigenblatt? War das nicht eine der Forderungen auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm und wurden für ihr öffentliche Bekenntnis nicht hunderte junge Menschen in Gitterboxpaletten gesperrt, mit Schlagstöcken verprügelt, sogar mit Tornado-Kampfflugzeugen und Kampfhubschraubern bedroht sowie mit Tränengas körperlich verletzt? Ist das alles schon vergessen und blieben nur paar vermummte Steinewerfer in der Erinnerung haften? Hatte nicht unsere Kanzlerin uns allen ein Versprechen gegeben? Wir müssen die Beschlüsse verwirklichen, nicht irgend eine Regierung in ehemals Deutsch-Südwest oder Samoa (falls das so verständlicher klingt) |