Neulich wurde ich von einem mir bekannten User gefragt, warum ich so lange an einer BartPE bastele. Seine hätte sich nach einer halben Stunde erledigt! Zugegeben, wenn man da einfach das was der Autor Bart Lagerweij seiner PE mitliefert zu einer ISO zusammenstellt und brennt, dann dauert das nicht länger als 30 Minuten. Damit kann man aber diese CD noch lange nicht in ihrem eigentlichen Aufgabenbereich benutzen. Anliegen meiner CD ist es vor allem, eine mächtiges Werkzeug zu besitzen, das alles das ermöglicht, was WindowsXP nicht im geringsten kann kann oder unter diesem BS nur erschwert möglich ist. Das Wichtigste an einer solchen CD ist zum Einen ein gut funktionierendes HD-Management einschließlich Backup und Restore von Partitionsimages und zum Anderen die perfekte Möglichkeit Viren und andere Malware von einer inaktiven HD zu entfernen. Inaktiv bedeutet, das selbsttarnende Schadprogramme keine Chance zum Verstecken und ihrer Vermehrung erhalten, denn es wird nicht das Betriebssystem auf der HD, sondern das auf einer sauberen CD gestartet. Malware, die dort Einfluß nehmen könnte, muss erst noch erfunden werden. Vielleicht noch ein Tip woher wir die neueste Version von PEBuilder erhalten: Die deutsche Version kann bei http://pcfreaks.big-clan.net/bartpe/pebuilder.shtml kostenlos erstanden werden und weil wir gerade beim Download sind: Wir benötigen noch zusätzlich von http://www.paraglidernc.com/6955.html den PluginBuilder von PapaTomTom, der jetzt gleichfalls die deutsche Sprache beherrscht. Dieses Tool kann uns bei Programmen, die wir schon auf der Festplatte besitzen und sich in der Registry "verewigt" haben, zur Herstellung der PlugIn sehr viel Arbeit abnehmen. Der PEBuilder arbeitet zur Zeit mit folgenden Betriebssystemen zusammen: Windows XP Home Edition (Service Pack 1 oder 2) Windows XP Professional (Service Pack 1 oder 2) Windows Server 2003, Web Edition Windows Server 2003, Standard Edition Windows Server 2003, Enterprise Edition Die BartPE als das Endprodukt des PEBuilder ist in der Lage, jeden DOS- oder Windows-PC mit CD-Laufwerk zu starten und die Inhalte ihrer HD’s zu bearbeiten. Eine BartPE besitzt automatisch die Rechte eines Admin. Eine Ausnahme bilden komplett verschlüsselte Dateisysteme, aber welcher HomeUser hat so etwas schon. Als erstes möchte ich auch gleich mein wichtigstes PlugIn vorstellen. Es dient der Integration von DriveBackup 6.0 SE und dem Partition Manager 5.6 von Paragon gedacht. Beide Programme befanden sich Juni und Juli 2004 auf den Beilage-CD's der Zeitschriften des Weka-Verlages. Wer diese Zeitschriften nicht besitzt, kann sie oder die CD's im www.wekashop.de nachbestellen. Der grundsätzliche Umgang mit DriveBackup wird in einem Tutorial auf dieser Page beschrieben: http://www.hinterwaeldlers-home.de/html/tutorials.html . Zugegeben, im Internet werden wir auch für ähnliche Plugin findig, aber dort wird die Integration der Vollversion, welche derzeit auch im Fachhandel ist, beschrieben. Diese unterscheidet sich von der Weka-Spezial-Edition. Der wesentlichste Unterschied besteht darin, das sich in der Vollversion des Handels zusätzlich eine Windows-ISO im Gegensatz zur SE, in welcher sich nur eine Linux-ISO befindet. Das bedeutet: Es wird eigene Handarbeit vom Feinsten verlangt. Als Erstes erstellen wir im Verzeichnis \PlugIn\ eines mit Namen \HDManager\. Ich bitte Euch die von mir vorgeschlagenen Namen einzuhalten, ansonsten habt Ihr eine wesentliche Mehrarbeit zubewältigen. Dort hinein kopieren wir aus den Verzeichnissen von DriveBackup und PartitionsManager nachfolgend genannte Verzeichnisse inkl. ihrer Unterverzeichnisse: - EXT2 zur eventuellen Bearbeitung von Linuxpartitionen,
- NLS enthält die notwendigen Sprachkomponente,
- PE PartitionsExplorer - eine Art digitales Skalpell für die HD,
- WinDB Drive Backup 6.0 SE
- WinPM Partitionsmanager 5.6
Weiterhin kopieren wir aus einem der beiden Stammverzeichnisse der Hauptprogramme die Datei LAYOUT.CFG ins Vereichnis \HDManager\. Sie wird von allen vier Programmen benutzt. Ihr Fehlen würde sich insbesonders im Erscheinungsbild aller negativ bemerkbar machen. Zum Schluss werden alle vier mal kurz gestartet, um sich gemeinsam im Layout zu "verewigen". Dadurch haben Einträge der Registy kaum noch Bedeutung und können in der nachfolgenden .inf-Datei unterbleiben. Sollten sich die Installationen von DriveBackup und PartitionManager auf der Festplatte bei ihrer späteren Arbeit mit einer Fehlermeldung verabschieden, dann hängt das mit dem gerade beschriebenen Aufrufen zusammen, weil sich dadurch in der Registry ein paar Einträge “verbogen” haben. Das Problem lösen wir am Einfachsten, in dem wir beide Tools sauber über ihr Setup deinstallieren und danach wieder neu installieren. Dies ist auch der Grund, warum andere PlugIn zu dieser Programmgruppe, welche zusätzlich noch Registry-Einträge enthalten, kaum direkt übernommen werden können. Im Hauptverzeichnis \HDManager\ erstellen wir nun mit dem ASCI-Editor Notepad als erstes die Datei HDManager.inf mit folgenden Inhalt: |